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DOCKIN D Fine

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Der Dockin D Fine ist ein Bluetooth-Lautsprecher mit Zwei-Wege-Stereosound. Der Lautsprecher des Berliner Unternehmens ist nach IP55 staub- und spritzwasser geschützt, verfügt über einen großen 6.600 mAh Akku der zum Aufladen des Handys mit genutzt werden kann und verfügt natürlich auch über Bluetooth 4.0.

Der DOCKIN D Fine im Test

Der Hersteller Dockin ist in der Branche noch eine unbekannte Größe, gehört aber definitiv zu den neuen aufstrebenden Marken. Das deutsche Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Berlin und entwickelt qualitativ hochwertige Audio-Produkte. Das Unternehmen setzt zum einen auf einen detailreichen und klaren Klang ohne eine künstliche Verfälschung und zum anderen auf einen edlen Look sowie auf eine hochwertige Verarbeitung in Kombination mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Wie gut sich der Dockin D Fine im Vergleich zur etablierten Konkurenz schlägt, erfahren Sie im folgenden Test.

Vorteile Nachteile
Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnisnur 4 bis 5 Stunden Laufzeit bei maximaler Lautstärke
sehr schöner, sauberer und ausgewogener Klangsehr schwer
ca. 10 Stunden Musik bei Zimmerlautstärke
Staub- und Spritzwassergeschützt
Mit USB Ladefunktion


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Soundcheck vs JBL Xtreme von clavinetjunkie – youtube.com

Verarbeitung & Qualitätseindruck

Der D Fine vom Hersteller Dockin ist ein kabelloser Bluetooth-Lautsprecher mit einer edlen Erscheinung. Es handelt sich nicht um ein ultra kompaktes Modell, sondern um einen massiven Lautsprecher. Mit einem Gewicht von rund 2 Kilogramm und einer Materialmischung bestehend aus Gummi, Metall und Plastik ist der Dockin D Fine äußerst robust und eher für den stationären Einsatz gedacht. Die Verwendeten Materialen machen insgesamt einen wertigen Eindruck, die Verarbeitung ist tadellos und dem Preis angemessen. Insgesamt macht er natürlich nicht einen so hochwertigen Eindruck wie andere Markenmodelle, wirkt aber, wie gesagt, dem Preis angemessen. Vor allem die Knöpfe auf der Oberseite hätten schöner und hochwertiger sein können. Dies ist aber prinzipiell schon alles was man an diesem ca. 130€ Gerät bemängeln könnte.

Die Features

Das Gehäuse des Lautsprechers ist nach IP55 vor Staub und vor Spritzwasser geschützt. In Kombination mit der langen Akkulaufzeit von rund 10 Stunden eignet sich der Dockin D Fine auch ohne Einschränkungen für den Outdoor-Einsatz. Auf der oberen Seite des Lautsprechers befinden sich alle Bedienelemente. Hier gibt es 4 Tasten zum Ein und Ausschalten, zur Steuerung der Lautstärke, für Pause, Play und Bluetooth und für ein Lied vor bzw. ein Lied zurück. An der Oberseite des Lautsprechers befindet sich ein NFC-Kontaktpunkt und dieser ermöglicht eine schnelle Kopplung mit anderen Geräten. Alle Anschlüsse befinden sich auf der rechten Seite des Lautsteckers und werden mit einer dicken Gummikappe verdeckt. Hier befinden sich der Netzteil-Anschluss, ein AUX-Eingang, der micro USB Port und der USB-Ausgang. Leider kann der Bluetooth-Lautsprecher nicht über den USB-Anschluss geladen werden. Im Hinblick auf die hohe Leistung des Lautsprechers ist diese Entscheidung nicht verwunderlich, denn eine Aufladung via USB würde zu lange dauern. Besonders praktisch ist die Powerbank-Funktion des Lautsprechers. Über den vorhandenen USB Anschluss können Smartphones problemlos aufgeladen werden. Im Lieferumfang des Dockin D Fine befinden sich eine Anleitung, eine Transporttasche, ein Netzteil und ein AUX-Kabel.

Die Handhabung

Der D Fine im Vergleich zum JBL Xtreme.

Die Bedienung des Lautsprechers erklärt sich eigentlich von alleine, an der Oberseite befinden sich alle nötigen Elemente. Via Bluetooth 4.0 wird er mit anderen kabellosen Geräten, wie zum Beispiel mit einem Smartphone oder einen Tablet-PC verbunden. Wird der er aktiviert, dann ertönt eine weibliche Stimme. Diese informierten Nutzer auch darüber, wenn sich der Lautsprecher im Pairing-Modus befindet. Wird ein Smartphone per USB mit dem Lautsprecher verbunden, dann kann dieser als Powerbank verwendet werden und den Smartphone-Akku mit Strom versorgen. Dies funktioniert in der Praxis einwandfrei. Der Akku ist mit 6.600 mAh sehr großzügig dimensioniert und versorgt den D Fine im Praxistest bei mittlerer Lautstärke tatsächlich knapp 10 Stunden. Bei voller Lautstärke waren es knapp 4 Stunden.

Die erste Kopplung mit dem Smartphone funktionierte im Test problemlos und dauerte nur wenige Sekunden. Bluetooth wird beim Lautsprecher aktiviert, indem der Nutzer die Play-Pause-Bluetooth-Taste ein paar Sekunden lang gedrückt hält. Danach erkennen sich die beiden Geräte in Zukunft automatisch und müssen nicht wieder erneut gekoppelt werden. Die Bluetooth-Verbindung funktioniert zuverlässig auch über 10 Meter und mehr kommt es zu keinen Aussetzern. Der D Fine kann sowohl im Liegen als auch in der Hochkant-Position benutzt werden. Da die beiden Seiten gummiert sind verleihen sie einen sicheren Stand in der Hochkant-Position.

Im Hinblick auf das robuste und auch schwere Gehäuse wäre ein Tragegriff am Lautsprecher noch sinnvoll gewesen. Ansonsten gibt es an der Handhabung überhaupt nichts auszusetzen.

Die Klangqualität

Das deutsche Unternehmen Dockin bewirbt seinen D Fine hauptsächlich mit der Aussage „Echte Hifi-Anlage“. Somit soll er eine normale Stereoanlage ohne Probleme ersetzen können. Dies ist natürlich bei einem kompakten Lautsprecher eine sehr gewagte Aussage. Im Gegensatz zu den meisten anderen Lautsprechern basiert der D Fine auf einem klassischen 2-Wege-System. Dank diesem klingt der Lautsprecher tatsächlich so ähnlich wie eine Stereo-HiFi-Anlage. Das Klangbild fällt auf allen Lautstärken direkt, ehrlich und recht anspruchsvoll aus. Das Bassfundament ist in gutem Umfang vorhanden und lässt den Dockin D warm und voll klingen. Keineswegs blechern wie man es von anderen güntigen Lautsprechern her kennt. Stimmen lösen sich hervorragend von instrumentalen Hintergründen. Sowohl das Differenzierungsvermögen bei der Wiedergabe von Stimmen als auch die Gesamt-Dynamik kann vollkommen überzeugen. Die Stimmen klingen fein ausgeprägt und sind auf keinen Fall so oberflächlich und monoton wie bei den preisgünstigen Lautsprechermodellen.

Das gesamte Klangbild ist lebendig und klar, auch wenn die Bässe nicht so ganz tief in die Räume eindringen und so wuchtig sind wie z.B. beim JBL Xtreme. Dennoch sind die Bässe kräftig und sind auf die kleine bis hin zur mittleren Distanz gut spürbar.

Die Höhen sind überraschend sauber und vollkommen klar das Gleiche gilt auch für die Mitten. Im direkten Vergleich mit dem JBL Xtreme, kann man ganz klar sagen, das der Dockin D locker mithalten kann – und das zu einem wesentlich günstigerem Preis. Der deutsche Hersteller hat mit seiner forschen Aussage mit der echten HiFi-Anlage keinesfalls gelogen. Die Klangqualität bewegt sich ganz klar über den Modellen im Bereich von 50 bis 100 Euro. Mit seiner 50 Watt Leistung kann er tatsächlich eine HiFi-Anlage ersetzen und einen kleinen bis mittleren Raum problemlos beschallen.

Tipp: Das beste Klangerlebnis erreichten wir im Test durch die Platzierung des Lautsprechers etwa auf Kopf- / Schulterhöhe – etwa in einem Regal. Da er die Musik relativ linear nach vorn wiedergibt.

Höhen: Sehr gut
Mitten: Sehr gut
Tiefen: Gut / Sehr gut

Abschließend zum Punkt Klanqualität: Der Dockin D Fine klingt sehr gut! Wir waren überrascht, wie gut er sich im Vergleich zu unseren wesentlich teureren Empfehlungen, dem JBL Xtreme, dem Marshall Kilburn und dem BeoPlay A2 schlägt. Er bringt nicht die selbe Auflösung wie der BeoPlay A2 mit und auch nicht den Druck eines JBL Xtreme, spielt aber sonst fast auf dem selben Niveau.

Der DOCKIN D Fine im Test: Das Fazit

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Robert

Ich habe dieses Produkt für Sie getestet. Als DJ, Musik und Technikenthusiast, teste ich mitlerweile fast täglich neue Produkte aus den verschiedensten Bereichen und habe bisher mehr als 30 Bluetooth-Lautsprecher selbst ausprobiert. Meine Erkenntnisse gebe ich in kompakten Testberichten wieder, die Ihnen die Kaufentscheidung erleichtern sollen. Sie haben noch Fragen zum Produkt oder zu dieser Thematik? Schauen Sie doch noch mal in unsere Empfehlungen und die Kaufberatung. Alternativ erreichen Sie mich auch über die Online-Beratung. Dort berate ich Sie gern auch individuell.