jbl charge 3
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JBL Charge 3

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Der neue JBL Charge 3 ist der Nachfolger des JBL Charge 2+ und wurde in vielen Bereichen gegenüber dem Charge 2+ verbessert. Wichtigste Neuerung ist natürlich die Wasser- und Staubdichte nach IPX7 Standard und die Veränderungen an der Optik. Der Charge 3 ist größer und schwerer als sein Vorgänger ist aber immernoch gut transportierbar und kann, wie auch der Vorgänger, als Ladegerät genutzt werden.

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JBL Charge 3 im Test

Das Unternehmen JBL gehört ohne Zweifel zu den wichtigsten Herstellern von Lautsprechern und Peripheriegeräten. Der weltweit bekannte Hersteller hat seinen Hauptsitz in Los Angeles und wurde bereits 1946 gegründet. Die Produkte von JBL besitzen eine hohe Verarbeitungsqualität, ein ansprechendes Design und überzeugen mit ihren technischen Daten. In unserem nachfolgenden JBL Charge 3 Test wollen wir detailliert überprüfen, ob der neue Charge die hohen Erwartungen an die Marke erfüllt und wie sich der Bluetooth-Lautsprecher in der Praxis schlägt – auch im Vergleich zum Charge 2+.

Vorteile Nachteile
sehr guter SoundMembranden an der Seite liegen frei
lauter als der JBL Charge 2(+)Stereo-Pairing, aptX und NFC wären schön gewesen
Wasserdicht nach IPX7
sehr hohe Verarbeitungsqualität

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Review von von Jims Review Room – youtube.com

JBL Charge 3 Test: Verarbeitung & Qualitätseindruck

Der Charge 3 von JBL besitzt ein optisch ansprechendes Gehäuse und macht bereits auf den ersten Blick einen sehr hochwertigen Eindruck. Der Speaker sieht aus wie eine Röhre und bleibt somit dem zylinderförmigen Speaker-Design seiner Vorgänger treu, wurde aber an die Optik des JBL Flip 3 und JBL Xtreme angepasst. Dank der vorhandenen IPX7 Zertifizierung ist der Lautsprecher auch endlich offiziel komplett wasserdicht und hält auch einiges aus.
Zudem liegt der Speaker gut in der Hand und hinterlässt einen robusten Eindruck. Das Gehäuse ist knapp 800 Gramm schwer und besitzt die Abmessungen 6,5 cm x 16 cm x 6,5 cm. Insgesamt ist der Charge 3 damit etwa 15-20% größer als der Charge 2. Das Gehäuse beherbergt einen sehr leistungsstarken 6000mAh Akku, qualitativ hochwertige Lautsprechertreiber und ein integriertes Mikrofon. Im Handel kann der JBL Charge 3 in den Farben schwarz, blau, rot und mint gekauft werden. Im Lieferumfang befindet sich insgesamt 2 Steckdosenadapter. Somit kann der Lautsprecher auch direkt an einer Steckdose aufgeladen werden.

Die Verpackung bietet folgenden Inhalt:

  • JBL Charge 3 Bluetooth-Lautsprecher
  • 1 Meter USB Kabel
  • 3 verschiedene Steckdosenadapter
  • Anleitung

JBL Charge 3 Test: Die Features

Wie schon erwähnt, ist der JBL Charge 3 sehr robust und besitzt ein wasser- und staubdichtes Gehäuse. Somit ist der Bluetooth-Lautsprecher auch für den Einsatz im Freien geeignet. Sämtliche Anschlüsse befinden sich an der Rückseite des Lautsprechers mit und sind mit einer dicht verschließenden, gummierten Kunststofflasche geschützt. Im Inneren des JBL Charge 3 befindet sich ein leistungsstarker Akku mit 6.000 mAh. Wird eine moderate Lautstärke gewählt, dann hält der Akku laut Hersteller 20 Stunden lang durch, bevor er wieder geladen werden muss.

Den Nutzern stehen ein Micro USB-Ladeanschluss, ein normaler USB-Anschluss und ein 3,5mm Klinkenanschluss zur Verfügung. Der 2. USB-Anschluss kann zum Beispiel zum Laden eines Smartphones verwendet werden. Dank dem vorhandenen Klinkensanschluss lässt sich der JBL Charge 3 auch mit Geräten verbinden, die kein Bluetooth besitzen. Besonders praktisch ist die Batterieanzeige, welche sich unter dem Logo des Herstellers am Fuß des Lautsprechers befindet. 5 weiße LEDs zeigen den aktuellen Ladezustand an.

Über die Tasten sind folgende Funktionen anwendbar:

  • Power Taste: Ein- und Ausschalten
  • + Taste: Lautstärke erhöhen
  • – Taste: Lautstärke absenken
  • Bluetooth Taste: Verbindung herstellen
  • JBL Connect Taste
  • Play / Pause Taste: Wiedergabe starten und pausieren

JBL Charge 3 Test: Die Handhabung

Der Bluetooth-Lautsprecher liegt gut in der Hand und lässt sich ohne Probleme bedienen. Alle Bedienelemente befinden sich an der Oberseite des Gehäuses, sind gummiert und besitzen einen guten Druckpunkt. Die Handhabung des Lautsprechers erklärt sich von alleine. Mit Plus und Minus lässt sich die Lautstärke regulieren, was jetzt in sehr viel kleineren, feineren Schritten von statten geht als beim Vorgänger – das hat uns gut gefallen. Mit der Bluetooth-Taste eine kabellose Verbindung herstellen und mit dem Knopf in der Mitte wird der JBL Charge 3 ein- und ausgeschaltet. Eine Play- und Pause-Taste ist ebenfalls vorhanden.

Die Verbindung via Bluetooth ließ sich im Test jederzeit in wenigen Augenblicken herstellen. Zu diesem Zweck wird einfach nur der Knopf gedrückt und schon ist der Lautsprecher auf dem Display des Smartphones oder Tablets sichtbar und kann verbunden werden. Auch Geräte ohne Bluetooth können mit dem Lautsprecher verbunden werden. Zu diesem Zweck muss nur eine Verbindung via 3,5 mm Klinkenkabel hergestellt werden. Eine Besonderheit vom JBL Charge 3: Es lassen sich bis zu 3 Geräte gleichzeitig via Bluetooth mit dem Lautsprecher verbinden, welche den Charge dann nacheinander bespielen können. Der normale USB-Anschluss ist ebenfalls praktisch und kann zur Aufladung eines externen Geräts genutzt werden. Der JBL Charge 3 funktioniert in der Praxis tadellos und kann mit einer besonders langen Akkulaufzeit von knapp 18 Stunden in unserem Praxistest definitiv überzeugen. Probleme gibt es bei der Handhabung keine.

JBL Charge 3 Test: Die Klangqualität

In dem großen Gehäuse befinden sich jetzt gleich zwei 50 mm Lautsprechertreiber mit jeweils 10 Watt Leistung. Der JBL Charge 3 überzeugt mit einer detailreichen, räumlichen und vollen Klangkulisse und erzeugt kräftige Bässe. Selbst bei sehr hoher Lautstärke kann er voll überzeugen und spielt druckvoll und detailliert auf, lediglich in den Höhen kann es zu einer leichten Verzerrung von S-Lauten kommen. Auf normaler Lautstärke klingen alle Instrumente aber stets sauber. Die Mitten sind jetzt etwas neutraler und unterstreichen den Eindruck das der Charge 3 insgesamt neutraler klingt als der Vorgänger, der vor allem im Bereich der Bässe und Höhen etwas „geboostet“ war. Die Höhen sind überaus klar und die Stimmen in den Musikstücken werden perfekt übertragen. Wie schon erwähnt, neigen die Höhen allerdings bei sehr hoher Lautstärke zum leichten Verzerren bzw. S-Laute zum zischen.

Jede Art von Musik, ob Klassik, Hip Hop, Rock oder Techno, erklingt aus dem JBL Charge 3 in einer hohen Qualität. Bei moderner elektronischer Musik macht der Lautsprecher eine besonders gute Figur.

Im Hinblick auf die Größe des Lautsprechers überzeugt jedoch nicht nur die Qualität, sondern auch die maximale Lautstärke die jetzt wesentlich höher ist als beim Vorgänger. Dank dieser eignet sich der Speaker auch für größere Räume und weiß selbst in einer mittigen Aufstellung zu überzeugen.

Höhen: Sehr gut / gut
Mitten: Sehr gut
Tiefen: Sehr gut

Abschließend: Der Sound des JBL Charge 3 ist, wie schon beim Vorgänger, sehr gut. Er klingt voller, lauter und insgesamt deutlich anders (weil neutraler) als der Charge 2 – was dem ein oder anderen vielleicht nicht so gut gefällt. In dieser Preis- und Größenkategorie ist er Klanglinch, unserer Meinung nach, wieder ganz vorn mit dabei. Wem der Sound zu neutral und nicht „Punchi“ genug ist, der kann hier einfach mit einer Equalizer App nachjustieren und der Charge wird dann mit Sicherheit nicht enttäuschen.

JBL Charge 3 Test: Fazit

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Robert

Ich habe dieses Produkt für Sie getestet. Als DJ, Musik und Technikenthusiast, teste ich mitlerweile fast täglich neue Produkte aus den verschiedensten Bereichen und habe bisher mehr als 20 Bluetooth-Lautsprecher selbst ausprobiert. Meine Erkenntnisse gebe ich in kompakten Testberichten wieder, die Ihnen die Kaufentscheidung erleichtern sollen. Sie haben noch Fragen zum Produkt oder zu dieser Thematik? Schauen Sie doch noch mal in unsere Empfehlungen und die Kaufberatung. lternativ erreichen Sie mich auch über die Online-Beratung. Dort berate ich Sie gern auch individuell.