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Der Bang & Olufsen Beoplay P2 im Test

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B&O PLAY, das Tochterunternehmen vom weltbekannten Hersteller Bang & Olufsen, stellt portable und qualitativ hochwertige Bluetooth-Lautsprecher her. Im Mai 2017 hat das dänische Unternehmen den Beoplay P2 in den 3 Farben Royal Blau, Sand Stone und Schwarz vorgestellt. Wir haben den kompakten und nicht gerade preiswerten Bang & Olufsen Beoplay P2 im Test genauer unter die Lupe genommen.

Weiterführend: Mehr geteste Bluetooth-Lautsprecher von Bang & Olufsen gibts hier.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
toller Soundhoher Preis
kompakt und spritzwassergeschütztBedienung etwas gewöhnungsbedürftig

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Verarbeitung & Qualitätseindruck

Der 275 Gramm schwere Beoplay P2 wird in einer relativ unauffälligen, kleinen aber sehr hochwertigen Pappverpackung verkauft. Neben dem Lautsprecher gehört nur ein USB C- auf USB A-Kabel zum Lieferumfang.

Der Beoplay P2 macht dafür bereits auf den ersten Blick einen sehr wertigen Eindruck und überzeugt mit einer sehr guten Verarbeitung. Die verwendeten Materialien fühlen sich sehr hochwertig an und alles wirkt wie aus einem Guss. Auf der Rückseite umgibt den Lautsprecher gummierter Kunststoff, während sich an der Frontseite ein Metall-Abdeckgitter befindet.

Zusätzlich ist der Lautsprecher mit einem Lederband ausgestattet und an diesen kann man den kleinen Speaker fast überall aufhängen. Durch ein kleines Schiebeelement, auf welchem sich das Logo von Bang & Olufsen befindet, lässt sich der Beoplay justieren.

Mit den Maßen 14 cm x 8 cm x 2,8 cm ist er nicht viel größer aber höher als ein iPhone 6 und somit immer noch kompakt genug für den mobilen Einsatz. Insgesamt gefallen uns die Optik und die Haptik des Lautsprechers sehr sehr gut!

Die Features

Das Gehäuse ist zwar nicht wasserdicht, ist jedoch vor Spritzwasser und Staub geschützt. In Kombination mit der kompakten Größe eignet sich der Beoplay P2 hervorragend für den Outdooreinsatz.

Dank einem integrierten Mikrofon kann der Lautsprecher auch als Freisprechanlage verwendet werden. In unserem Test hat dies problemlos funktioniert und der Gesprächspartner war stets deutlich und klar zu verstehen.

Außer dem USB-C-Anschluss sind keine weiteren Anschlüsse oder Funktionen vorhanden. Somit kann der Lautsprecher auch ausschließlich nur per Bluetooth 4.2 mit dem Smartphone oder anderen Geräten verbunden werden. Die Bluetooth-Verbindung funktionierte in unserem Test ohne Probleme. 2 gleiche Lautsprecher können leider nicht miteinander gekoppelt werden.

In 2 bis maximal 3 Stunden ist der Akku des Lautsprechers vollständig aufgeladen. Dieser hält im Test bei einer durchschnittlichen 50% – 60% Lautstärke bis zu 8 Stunden lang durch.

Die Handhabung

An der Unterseite des Lautsprechers befindet sich nur ein Knopf. Über diesen schaltet der Nutzer den P2 ein und aus und aktiviert seine Bluetooth-Funktion. Weitere Bedienelemente sind nicht vorhanden und somit muss die Musik direkt über die App gesteuert werden.

Diese kann man kostenlos aus dem Store herunterladen und auf dem iOS- oder Android-Smartphone installieren. Die mobile Anwendung lässt sich sehr einfach bedienen und stellt den Nutzern viele Funktionen zur Verfügung.

Die Klangeinstellung erfolgt über 4 Quadrate und einen roten Punkt. Somit lässt sich der Klang ohne Aufwand an den individuellen Geschmack anpassen. Die Einstellung wird direkt auf den Lautsprecher gespeichert.

Zusätzlich unterstützt die mobile Anwendung verschiedene Gesten, die der Nutzer individuell konfigurieren kann. Es lässt sich unter anderem einstellen, was der Speaker machen soll, wenn der Nutzer doppelt auf das Gitter tippt. Außer der Musiksteuerung befinden sich in der App verschiedene Alarme und eine Snooze-Funktion.

In unserem Test hatten wir mit der App sehr viel Spaß, jedoch hätten wir uns mehr grundlegende Bedienelemente am Gehäuse gewünscht.

Die Klangqualität

Unter Berücksichtigung der kompakten Abmessungen trumpft der Beoplay P2 klanglich so richtig auf. Der dänische Hersteller hat somit weniger Wert auf eine Funktionsvielfalt, dafür aber auf wesentlich mehr Wert auf einen qualitativ hochwertigen Klang gelegt.

Die Höhen und die Mitten sind brillant und klar und müssen sich vor den Klangeigenschaften größerer Lautsprechermodelle keinesfalls verstecken.

Die Bässe sind erstaunlich druckvoll und fallen bei basslastiger Musik sehr stark aus. Fast bei keinem anderen Lautsprecher mit ähnlichen Maßen haben wir ein solch volles Klangbild gehört. Bei Future´s „Mask Off“ schafft es der kleine Lautsprecher fast die ganze Tiefe und „Breite“ der Bässe abzubilden und erzeugt so den Eindruck als hätte man es mit einen wesentlich größeren Lautsprecher zu tun.

Aufgrund der extremen Bässe kann es bei einigen Liedern auf halber Lautstärke zu einer leichten Verzerrung des Subwoofers kommen. Erst ab rund 60 Prozent der maximalen Lautstärke wird der Bass zurückgenommen. Seine volle Stärke spielt der Beoplay P2 vor allem bei Jazz-Musik, Klassik und ähnlichen Genres aus.

So hat der P2 auch mit anspruchsvoller Klassik wie Vivaldis Vier Jahreszeiten keine Probleme und lässt echte Spielfreude aufkommen. Die feinen, detaillierten Höhen und Mitten kommen hier voll und ganz zur Geltung.

Unter dem Strich kann sowohl die Klangqualität als auch die Lautstärke des kompakten Bluetooth-Lautsprechers voll überzeugen. Die etwa gleich großen aber günstigeren Konkurenz-Produkte UE Roll 2 und JBL Clip 2 kommen, unserer Meinung nach, nicht im Ansatz an die Klangqualität des P2 herran.

Höhen: Sehr Gut
Mitten: Sehr gut
Tiefen: Sehr Gut

Der Bang & Olufsen Beoplay P2 im Test: Das Fazit

Mögliche Alternativen zum Beoplay P2

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