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Der Denon Envaya DSB-250 im Test

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Der Hersteller Denon hat seinen Hauptsitz in Japan und verkauft hochwertige Audio- und Hi-Fi-Geräte. Das seit 1910 bestehende Unternehmen ist auch im boomenden Markt der mobilen Lautsprecher aktiv. Mit dem Envaya DSB 250 konnten wir einen recht großen, etwas schweren und leistungsstarken Bluetooth-Lautsprecher des Herstellers Denon testen und uns ausführlich von seinen Stärken und Schwächen überzeugen.

Weiterführend: Noch mehr Denon Bluetooth-Lautsprecher getestet.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
tolle Klangqualität mit beeindruckenden Bassfundamentschwergängige Tasten
robustes, lässiges und outdoortaugliches Gehäusestarke Akku-Selbstentladung
Hochwertige Verarbeitung
NFC fähigt

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Verarbeitung & Qualitätseindruck

Der DSB 250 ist das größte, schwerste und leistungsstärkste Modell der Envaya-Serie. Er ist auch deutlich teurer wie die beiden kleineren Modelle Denon Envaya Mini und Denon Envaya Pocket und wird im Handel für knapp 200 Euro verkauft. Die Käufer können den 20,9 cm x 7,4 cm x 7,7 cm großen und 750 Gramm schweren Speaker in Schwarz oder Grau erwerben.

Das robuste und stabile Gehäuse besteht aus einer Materialmischung aus Polymer und einem strapazierfähigen Gewebe. Im Test ist uns die hohe Verarbeitungs- und Materialqualität des Denon Envaya sofort aufgefallen. Die Verarbeitung ist erstklassig und muss sich vor keinem Konkurenten verstecken.

Aufgrund den vorhandenen Abmessungen und des hohen Gewichts liegt der große Bluetooth-Speaker natürlich nicht ganz so gut in der Hand wie die beiden kleineren Brüder. Dennoch eignet sich der Lautsprecher ohne Einschränkungen für den Einsatz von unterwegs aus.

Das Gehäuse erfüllt die IP67-Norm und ist dementsprechend vor Wasser und Staub geschützt. Ein Sturz aus einer geringeren Höhe macht dem robusten Gehäuse ebenfalls nichts aus. Sowohl das Tastenfeld, welche sich an der Seite befindet, als auch die Anschlüsse an der Rückseite, sind vor Wasser und Verschmutzungen geschützt. Betreiben lässt sich der Lautsprecher stehend und liegend.

Die Features

Der Denon Envaya kann mit dem Trageriemen, der sich wie die Kurz-Anleitung und das USB-Ladekabel im Lieferumfang befindet, fast überall befestigt werden. Nach durchschnittlich 3,5 Stunden ist der Akku per USB-Kabel vollständig aufgeladen. Danach hält der 3000 mAh starke Lithium-Ionen-Akku bis zu 13 Stunden lang durch. Auf mittlerer Lautstärke hielt der Akku in unserem Test fast genauso lang.

Im Inneren befinden sich 2 x 4 cm große Breitband-Chassis samt Flachmembranen, ein 5,3 cm x 13,5 cm großer Passiv-Radiator und ein 2 x 13,5 Watt starker Verstärker. Der integrierte Bluetooth-Empfänger unterstützt die Codecs Apt-X, AAC und SBC und sorgt für hochwertige Musik-Übertragungen ohne Störungen oder Unterbrechnungen.

Dank einem integrierten Mikrofon verwandelt sich der Lautsprecher auf Knopfdruck in eine Freisprecheinrichtung. Nutzer mit einem iPhone können über den Denon Envaya mit dem Sprachassistenten Siri Kontakt aufnehmen. Mittels einem 3,5 mm Audiokabel lässt sich der Bluetooth-Lautsprecher mit diversen Geräten verbinden oder alternativ mit einem zweiten Envaya zu einem hochwertigen Stereopaar zusammenfügen.

Die Handhabung

Aufgrund des größeren Gehäuses sind die Bedienelemente des Denon Envaya größer und leichter zu benutzen als die Tasten der kleineren Brüder. Auch beim größten Lautsprechermodell erklärt sich die Bedienung von alleine. Genau wie bei den beiden anderen Envayas sind die Tasten etwas schwergängig und benötigen eine gewisse Zeit der Eingewöhnung.

Die Lautstärke wird über die Plus- und Minustaste individuell reguliert. Mit der Bluetooth-Taste geht der Denon Envaya in den drahtlosen Verbindungsmodus und eine weiße LED beginnt zu blinken. Wird die Taste 5 Sekunden lang gedrückt, lässt sich der Speaker zu einem Stereo-Paar koppeln. Drückt der Nutzer die Anruftaste, verwandelt sich der Speaker in eine qualitativ hochwertige Freisprecheinrichtung.

In unserem Test benötigten wir aufgrund der schwergängigen Tasten etwas Zeit, bis wir mit der Bedienung problemlos zurechtkamen. Dafür funktionierten alle Funktionen genau wie sie sollen und die Bluetooth-Verbindung blieb auch über größere Distanzen stabil.

Selbst bei seinem größten und teuersten Lautsprecher-Modell verzichtet der Hersteller Denon auf eine mobile Anwendung. Somit können die Nutzer die Klangeigenschaften nicht bequem über die App einstellen. Eine Status-Anzeige für den Akku gibt es auch bei diesem Modell nicht. Somit sollten die Nutzer den Akku am besten in regelmäßigen Abständen per USB-Kabel aufladen.

Unter dem Strich ist die Handhabung intuitiv gelöst und die Akkulaufzeit bei mittlerer Lautstärke entspricht in der Praxis fast den Angaben des Herstellers. Dank der größeren Tasten lässt sich der Envaya komfortabler bedienen als seine kleineren Brüder.

Negativ aufgefallen ist die starke Selbstentladung des Akkus. Bei Nichtnutzung gingen innerhalb von 2 Wochen, bei einem Voll geladenen Modell, fast 50% Energie „verloren“.

Die Klangqualität

Denon wird von Kunden vor allem für seine überragende Klangqualität geschätzt. Dass die mobilen Lautsprecher nicht dasselbe Niveau erreichen wie die hochwertigen Hi-Fi-Systeme versteht sich von selbst. Dennoch besticht der Denon Envaya in unserem Test mit einer überraschend hohen Lautstärke und einer tollen Klangqualität. Er lässt seine beiden Brüder sowohl klanglich als auch von der Lautstärke her deutlich hinter sich.

Dank einer beachtlichen Lautstärke eignet sich der Envaya auch für mittlere bis größere Räume und kann eine Party ausreichend beschallen. Im Freien ist der hochwertige Bluetooth-Lautsprecher ebenfalls lautstark genug. Bei den beiden kleineren Modellen bemängelten wir vor allem die schwachen Bässe. Deshalb waren wir vor diesem Test besonders gespannt, ob auch das größte Modell diese Schwäche besitzt.

Wir wurden auf jeden Fall positiv überrascht! Der Denon Envaya besitzt ein breites und eindrucksvolles Bass-Fundament und trumpft bei House und Hip Hop besonders auf. Die Bässe sind klar und deutlich hörbar und haben im direkten Vergleich zu den beiden anderen Modellen deutlich mehr Druck.

Die Klangqualität befindet sich wie erwartet auf einem sehr hohen Niveau. Sowohl die Höhen als auch die Mitten sind klar und deutlich hörbar und klingen ehrlich und dynamisch aus der breiten Box. Dank dieser gelungenen Kombination eignet sich der Bluetooth-Lautsprecher für jedes Musikgenre.

Unter dem Strich punktet der Denon Envaya vor allem bei elektronischer Musik und lässt namhafte Konkurrenten von Bose, JBL und anderen Herstellern sogar hinter sich. Bei Musik, die vorwiegend von den Vocals lebt, macht der Speaker ebenfalls eine gute Figur und übertrumpft seine kleineren Brüder locker. Selbst auf maximaler Lautstärke, die definitiv mehr als laut genug ist, spielt der Envaya Musik in einer hohen Qualität ab, ohne verzerrt oder blechern zu klingen.

Höhen: Sehr gut
Mitten: Sehr gut
Tiefen: Sehr gut

Der Denon Envaya DSB-250 im Test: Das Fazit

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