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Der Denon Envaya Mini DSB-150 im Test

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Denon ist einer der bekanntesten und größten Hersteller von hochwertigen Hi-Fi- und Heimkino-Geräten. Das Traditionsunternehmen wurde 1910 gegründet, hat seinen Sitz in Japan und vertreibt auch kabellose Bluetooth-Speaker. Wir konnten den Envaya Mini DSB-150 über einen längeren Zeitraum testen um herauszufinden, ob der Bluetooth-Lautsprecher den großen Erwartungen gerecht wird und in der Praxis überzeugen kann.

Weiterführend: Noch mehr Denon Bluetooth-Lautsprecher getestet.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
tolle Klangqualität mit beeindruckenden Bassfundamentschwergängige Tasten
robustes, lässiges und outdoortaugliches Gehäusestarke Akku-Selbstentladung
Hochwertige Verarbeitung
NFC fähigt

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Verarbeitung & Qualitätseindruck

Der Envaya Mini ist der mittlere der drei Denon-Brüder. Sein 18,7 cm x 6,3 cm x 6,5 cm großes Gehäuse ist in Grau und Schwarz erhältlich und wiegt 540 Gramm. Konzipiert wurde der Bluetooth-Speaker für kleinere Räumlichkeiten und den mobilen Einsatz im Freien.

In unserem Test macht das Gehäuse einen tadellos verarbeiteten und robusten Eindruck. Die Optik mag vielleicht nicht ganz so auffällig sein wie bei einigen Konkurrenzprodukten, ist dafür aber ansprechend und zeitlos. Der Speaker liegt angenehm in der Hand und lässt sich dank der vier Gummifüße an der Unterseite nahezu überall aufstellen.

Das kompakte Gehäuse besteht aus einem strapazierfähigen Gewebe und einem Polymer und ist dank IP67 wasserdicht und vor Staub geschützt. An der Seite befinden sich die gut erreichbaren Bedienelemente. USB- und AUX-Anschluss wurden unauffällig an der Rückseite platziert. Im Handel wird der Envaya Mini zu einem Preis von rund 105 Euro verkauft. In der ansprechenden Verpackung befinden sich eine kurze Anleitung, eine Handschlaufe und ein USB-Ladekabel.

Die Features

Im Inneren des kompakten Lautsprechers befindet sich ein Bluetooth-Empfänger, der den aptX Low Latency-Standard unterstützt und verlustfreie Audio-Übertragungen ermöglicht. Bis zu 8 Geräte können über eine maximale Distanz von 30 Meter mit dem Speaker gekoppelt werden. Alternativ lässt sich der Envaya Mini per Audiokabel mit diversen Geräten verbinden. In Kombination mit einem weiteren Denon-Lautsprecher entsteht ein qualitativ hochwertiges Stereo-Paar.

Der integrierte Akku wird bequem per USB geladen und ist in knapp 3 Stunden voll. Auf mittlerer Lautstärke hielt der Akku in unserem Test zwischen 10 und 11 Stunden. Dank einem integrierten Mikrofon wird der Envaya Mini bei Android- und iOS-Smartphones zu einer Freisprecheinrichtung, die uns mit einer guten Qualität überzeugen konnte. Apple-Nutzer können über den Speaker mit Siri interagieren.

Das Innenleben kann sich sehen lassen: 2 x 40 mm große Soundtreiber und ein 40 x 83 mm großer passiver Radiator sorgen in Kombination mit einem 2 x 8,5 Watt starken Verstärker für eine ansprechende Leistung. Dank IP67 und den kompakten Abmessungen eignet sich der Lautsprecher ohne Einschränkungen für Outdoor-Einsätze.

Die Handhabung

Die seitlichen Bedienelemente lassen sich gut erreichen und erklären sich von alleine. Leider reagieren alle Tasten etwas schwergängig und dies erschwert die Bedienung unserer Meinung nach unnötig. Der USB-Ladeanschluss ist nicht ganz so leicht zu erreichen und erfordert, genau wie die Tasten, eine gewisse Zeit der Eingewöhnung.

In unserem Test kamen wir nach einer Weile gut klar mit der Handhabung. Nach dem Anschalten geht der Lautsprecher automatisch in einen Verbindungsmodus und eine weiße LED leuchtet auf. Ist dies nicht der Fall, wird der Modus über die Bluetooth-Taste gestartet. Die Kopplung mit weiteren Geräten per Bluetooth funktioniert reibungslos.

Wie bei den beiden anderen Denon-Modellen gibt es auch beim Envaya Mini keine mobile App. Direkt am Speaker lässt sich die Lautstärke einstellen. Die Freisprecheinrichtung startet der Nutzer über den Telefon-Knopf. Die Kopplung mit einem weiteren Denon-Speaker oder kabelgebundenen Geräten funktioniert einwandfrei. Damit der Lautsprecher in den Stereo-Modus geht, muss der Bluetooth-Knopf nur 5 Sekunden lang gedrückt werden.

Der aktuelle Ladezustand des Akkus ist leider nicht ablesbar. Somit kann dem Bluetooth-Lautspeaker unerwartet die Luft ausgehen. Deshalb sollte er stets zur Sicherheit vollständig geladen sein. Im Test hielt der Envaya Mini bei einer durchschnittlichen Lautstärke fast genauso lang wie vom Hersteller angegeben. Selbstredend nimmt die Akkulaufzeit deutlich ab, wenn die maximale Lautstärke eingestellt wurde.

Auch hier gibt es das Problem, das sich der Akku des Denon relativ stark entlädt.

Die Klangqualität

Der Hersteller Denon ist seit Jahren für seinen hohe Soundqualität bekannt. Deshalb waren wir vor unserem Test auch besonders gespannt, wie gut die Klangqualität des Bluetooth-Lautsprechers ist. Laut dem Hersteller eignet sich der Envaya Mini für das Badezimmer und kleinere Räume. Unserer Meinung nach ist die Lautstärke mehr als ausreichend und kann auch mittelgroße Räumlichkeiten beschallen.

Im Freien macht der Envaya Mini ebenfalls eine gute Figur. Der Bluetooth-Lautsprecher reicht für kleinere Grillpartys ohne Probleme aus. Sowohl Lautstärke als auch Klang kommen im Freien gut zur Geltung. Der mittlere der 3 Brüder ist lauter als der Pocket und leiser als der große Envaya. Den Vergleich mit Konkurrenzmodellen von renommierten Herstellern muss der mittelgroße Lautsprecher nicht scheuen.

Dank der Kombination aus 2 leistungsstarken Treibern, den beiden Verstärkern und dem bewährten Passiv-Radiator ist die Soundqualität tadellos. Die Musik klingt aus der Box weder blechern noch verzerrt und hört sich auch auf maximaler Lautstärke gut an. Der Envaya Mini spielt ehrlich und dynamisch. Während unseres Tests überzeugte die gute Soundqualität vor allem bei Pop- und Rockmusik. Vocals und Instrumente klingen vollkommen realistisch und harmonieren hervorragend miteinander.

Die Höhen kommen besonders gut zur Geltung und unterscheiden sich akustisch deutlich von Mitten und Tiefen. Letztere sind zwar gut hörbar, könnten unserer Meinung nach aber etwa druckvoller ausfallen. Im Test machte sich dies vor allem bei basslastiger Elektromusik bemerkbar. Bei Hip Hop oder Elektro ist der Envaya Mini nicht ganz so überzeugend wie bei Rock- und Popmusik.

Von der Klangqualität her gibt es keine großen akustischen Unterschiede zwischen den 3 Denon-Lautsprechern. Im direkten Vergleich zum Mini ist der große Envaya nicht nur hörbar lauter, sondern besitzt auch druckvollere Bässe. Dafür hat der Hersteller den „neuen“ Mini gegenüber seinem Vorgänger deutlich verbessert. Der Sound ist nicht nur lauter, sondern auch klarer als beim ersten Envaya Mini.

Höhen: Sehr gut
Mitten: Sehr gut
Tiefen: Gut

Der Denon Envaya DSB-150 im Test: Das Fazit

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