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Der DOSS SoundBox im Test

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DOSS ist ein noch recht junges Start-Up-Unternehmen und will sich im hart umkämpften Bluetooth-Lautsprechermarkt gegen die namhafte Konkurrenz durchsetzen. Mit seiner SoundBox versucht der Hersteller Käufer mit einer modernen Touch-Bedienung und einer besonders einfachen Handhabung zu gewinnen. Wir haben die DOSS SoundBox ausführlich getestet und uns nicht nur ein Bild von den beiden Eigenschaften gemacht.

Weiterführend: Die Testsieger aus unserem Bluetooth-Lautsprecher Test.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
modernes Design mit gut funktionierender Touch-Bedienungweder wasserdicht noch vor Spritzwasser geschützt
Viele Anschlussmöglichkeitenfür Hip Hop und elektronische Musik weniger geeignet
gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

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Verarbeitung & Qualitätseindruck

Der mobile Speaker besitzt ein rechteckiges Gehäuse und ein leicht futuristisches Design. Der Hersteller DOSS hat seiner modernen Audiobox nicht nur ein ansprechendes Design spendiert, sondern auch auf eine saubere Verarbeitung geachtet – hier gibt es nichts zu bemängeln.

Der kompakte Bluetooth-Lautsprecher ist insgesamt 16,8 cm x 7,4 cm x 6,9 cm groß und bringt rund 558 Gramm auf die Waage. Aufgrund einer gelungenen Kombination aus modernen Steuerungselementen und einem hochwertigen Metallgitter für die Außenhülle ergibt sich eine sehr ansprechende Optik.

Für den Outdoor-Einsatz ist dieses Modell nur bedingt geeignet, denn der Speaker ist weder wasserdicht noch vor Spritzwasser geschützt. Im Lieferumfang befinden sich ein Micro-USB-Kabel, eine Anleitung, einen wasserdichten Transportbeutel und ein 3,5 mm Audiokabel.

Auf einen zusätzlichen Stromadapter hat der Hersteller wahrscheinlich aus Kostengründen verzichtet. Geladen wird die SoundBox somit ausschließlich über einen Computer.

Die DOSS SoundBox überzeugt in unserem Test mit einer gelungenen Haptik und einer modernen Optik. Die Qualität der Verarbeitung und der verwendeten Materialien kommt allerdings nicht an die der etwa gleich teuren Konkurenz-Modelle von Anker herran.

Die Features

Im Vergleich zu vielen anderen Bluetooth-Lautsprechern in dieser Preisklasse besitzt die SoundBox keine normalen Tasten, sondern ausschließlich berührungsempfindliche Touch-Tasten. Die Sensitive-Touch-Oberfläche verleiht der Box ein sehr modernes Äußeres, ist dafür aber recht anfällig gegenüber Kratzer und Staub. Zur Sicherheit sollte die Box ausschließlich im beiliegenden Transportbeutel aufbewahrt werden.

Trotz der kompakten Abmessungen besticht die kleine Box mit einer hohen Leistung von 12 Watt. Natürlich ist die Watt-Zahl kein Qualitätsmerkmal, lässt aber schon mal auf eine gute Klangqualität hoffen.

Die SoundBox lässt sich sowohl per Bluetooth als auch via Line-In-Anschluss mit einem Abspielgerät koppeln. Zusätzlich befindet sich am Gehäuse ein Micro-SD-Slot. Die kabellose Kopplung via Bluetooth 4.0 gelingt ohne Probleme. Die maximale Reichweite liegt bei 20 Metern.

Die DOSS SoundBox eignet sich nicht nur zum Abspielen von Musik, sondern kann auch als Freisprechanlage verwendet werden. Die Mikrofonqualität ist in Ordnung, mehr aber auch nicht. Auf weitere Features verzichtet der Hersteller.

Der Akku besitzt eine hohe Kapazität von insgesamt 2.200 mAh und hält laut Hersteller bis zu 12 Stunden lang durch.

Die vorhandenen Funktionen sind unserer Meinung nach mehr als ausreichend für einen Bluetooth-Lautsprecher dieser Preisklasse.

Die Handhabung

Aufgrund der modernen Touch-Bedienung lässt sich die kleine Box problemlos mit nur einer Hand bedienen. Insgesamt stehen den Nutzern 4 Funktionstasten (Abspielmodus, Play/Pause, weiter und zurück) zur Verfügung.

Zusätzlich befindet sich auf der Oberseite eine ringförmige Taste und mit dieser lässt sich die Lautstärke individuell einstellen. Dies funktioniert via Fingerwisch-Gesten kinderleicht und überraschend präzise.

Über die Mode-Taste lässt sich zwischen dem normalen Abspielmodus und der Freisprechanlage umschalten. Mit einer SD-Karte kann Musik ohne eine Bluetooth-Verbindung abgespielt werden. Leider funktioniert in diesem Modus keine Shuffle-Funktion.

Wir hatten während unseres Tests keine Probleme mit der Handhabung und die moderne Touch-Lösung hat uns positiv überrascht und hat problemlos funktioniert.

Die Klangqualität

Im Inneren befinden sich 2 Soundtreiber mit jeweils 6 Watt. Im Zusammenspiel mit dem ebenfalls vorhandenen passiven Bass-Radiator sorgt dies für Klangfeld, welches gut abgestimmt ist und sich bestens für Pop- und Rockmusik eignet.

Bei diesen Musikgenres können in unserm Test sowohl die Mitten als auch die Höhen überzeugen. Die Höhen neigen bei genauem hinhören aber etwas zum klirren und könnten insgesamt etwas brillianter klingen.

Die vorhandene Bassleistung reicht leider nicht für sehr basslastige Musikgenre, wie Elektro und Hip Hop aus. Der kompakte Lautsprecher erreicht keine Frequenz unter einen Wert von 100 Hz und damit ist der Bass weder kraftvoll noch dynamisch genug.

Generell ist der Bass zwar nicht schlecht, jedoch für die beiden Musikgenres zu schwach. Bei rund 85 Prozent der Gesamtlautstärke ist der Bass fast nahezu komplett verschwunden. Dies fällt bei Pop- und Rockmusik nicht ganz so stark auf wie bei elektronischer Musik.

Dank einer hohen Leistung von 12 Watt reicht die maximale Lautstärke der SoundBox für die meisten Zwecke aus. Natürlich kann die kleine Box keine größeren Partys oder Feste beschallen. Besonders positiv empfanden wir die Tatsache, dass die Soundqualität unabhängig von der gewählten Lautstärke auf einem gleichmäßig guten Niveau verbleibt. Selbst bei der maximalen Lautstärke kommt es kaum zu Überlagerungen und Verzerrungen.

Im Hinblick auf den günstigen Preis von unter 40 Euro ist die vorhandene Soundqualität auf jeden Fall überzeugend. Fans von elektronischer Musik sollten jedoch besser ein anderes Modell wählen.

Höhen: Gut
Mitten: Gut
Tiefen: Gut

Die DOSS SoundBox im Test: Das Fazit

Mögliche Alternativen zur SoundBox

Die DOSS SoundBox im Preisvergleich