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Der JBL Charge 3 im Test

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Das Unternehmen JBL gehört ohne Zweifel zu den aktuell besten Adressen wenn es um portable Bluetooth-Lautsprecher geht. In unserem nachfolgenden Test des JBL Charge 3 wollen wir detailliert überprüfen, ob er die hohen Erwartungen an die Marke erfüllt und wie sich der Bluetooth-Lautsprecher im Test schlägt – auch im Vergleich zum Charge 2+.

Weiterführend: Noch mehr Reviews zu Lautsprechern von JBL gibts hier.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
sehr guter SoundMembranden an der Seite liegen frei
lauter als der JBL Charge 2(+)Stereo-Pairing, aptX und NFC wären schön gewesen
Wasserdicht nach IPX7
sehr hohe Verarbeitungsqualität

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Review von von Jims Review Room – youtube.com

Verarbeitung & Qualitätseindruck

Der Charge 3 von JBL besitzt ein optisch ansprechendes Gehäuse und macht bereits auf den ersten Blick einen sehr hochwertigen Eindruck. Der Speaker sieht aus wie eine Röhre und bleibt somit dem zylinderförmigen Speaker-Design seiner Vorgänger treu, wurde aber an die Optik des JBL Flip 3 und JBL Xtreme angepasst.

Dank der vorhandenen IPX7 Zertifizierung ist der Lautsprecher auch endlich offiziel komplett wasserdicht und hält auch einiges aus.

Zudem liegt der Speaker gut in der Hand und hinterlässt einen sehr robusten Eindruck. Das Gehäuse ist knapp 800 Gramm schwer und besitzt die Abmessungen 6,5 cm x 16 cm x 6,5 cm. Insgesamt ist er damit etwa 15-20% größer als der Charge 2. Im Handel kann er in den Farben schwarz, blau, rot und mint gekauft werden.

Auch die schörkellose Rückseite kann sich sehen lassen.

Im Lieferumfang befindet sich insgesamt 2 Steckdosenadapter. Somit kann der Lautsprecher auch direkt an einer Steckdose aufgeladen werden.

Die Verpackung bietet, neben dem Bluetooth-Lautspecher noch folgenden Inhalt:

  • 1 Meter USB Kabel
  • 3 verschiedene Steckdosenadapter
  • Anleitung

Die Features


Wie schon erwähnt, ist der Charge 3 sehr robust und besitzt ein wasser- und staubdichtes Gehäuse. Somit ist der Bluetooth-Lautsprecher auch uneingeschränkt für den Einsatz im Freien geeignet. Sämtliche Anschlüsse befinden sich an der Rückseite des Lautsprechers mit und sind mit einer dicht verschließenden, gummierten Kunststofflasche geschützt.

Im Inneren befindet sich ein leistungsstarker Akku mit 6.000 mAh. Wird eine moderate Lautstärke gewählt, dann hält der Akku laut Hersteller 20 Stunden lang durch, bevor er wieder geladen werden muss. Ob diese Angabe stimmt, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Er kann auch zum Laden von Smartphones und Tablets genutzt werden.

Den Nutzern stehen ein Micro USB-Ladeanschluss, ein normaler USB-Anschluss und ein 3,5mm Klinkenanschluss zur Verfügung. Der 2. USB-Anschluss kann zum Beispiel zum Laden eines Smartphones verwendet werden. Dank dem vorhandenen Klinkenanschluss lässt sich der Lautsprecher auch mit Geräten verbinden, die kein Bluetooth besitzen. Besonders praktisch ist die Batterieanzeige, welche sich unter dem Logo des Herstellers am Fuß des Lautsprechers befindet. 5 weiße LEDs zeigen den aktuellen Ladezustand an.

Über die Tasten sind folgende Funktionen anwendbar:

  • Power Taste: Ein- und Ausschalten
  • + Taste: Lautstärke erhöhen
  • – Taste: Lautstärke absenken
  • Bluetooth Taste: Verbindung herstellen
  • JBL Connect Taste
  • Play / Pause Taste: Wiedergabe starten und pausieren

Die Handhabung

Der Charge 3 liegt gut in der Hand und lässt sich ohne Probleme bedienen. Alle Bedienelemente befinden sich an der Oberseite des Gehäuses, sind gummiert und besitzen einen guten Druckpunkt. Die Handhabung des Lautsprechers erklärt sich von alleine. Mit Plus und Minus lässt sich die Lautstärke regulieren, was jetzt in sehr viel kleineren, feineren Schritten von statten geht als beim Vorgänger – das hat uns gut gefallen.

Mit der Bluetooth-Taste eine kabellose Verbindung herstellen und mit dem Knopf in der Mitte wird er ein- und ausgeschaltet. Eine Play- und Pause-Taste ist ebenfalls vorhanden.

Einblick in die JBL Connect App.

Die Verbindung via Bluetooth ließ sich im Test jederzeit in wenigen Augenblicken herstellen. Zu diesem Zweck wird einfach nur der Knopf gedrückt und schon ist der Lautsprecher auf dem Display des Smartphones oder Tablets sichtbar und kann verbunden werden. Auch Geräte ohne Bluetooth können mit dem Lautsprecher verbunden werden. Zu diesem Zweck muss nur eine Verbindung via 3,5 mm Klinkenkabel hergestellt werden.

Eine Besonderheit: Es lassen sich bis zu 3 Geräte gleichzeitig via Bluetooth mit dem Lautsprecher verbinden, welche ihn dann nacheinander bespielen können. Der normale USB-Anschluss ist ebenfalls praktisch und kann zur Aufladung eines externen Geräts genutzt werden.

Der der neue Charge funktioniert in der Praxis tadellos und kann mit einer besonders langen Akkulaufzeit von knapp 18 Stunden in unserem Praxistest definitiv überzeugen. Probleme gibt es bei der Handhabung keine.

Die Klangqualität

In dem großen Gehäuse befinden sich jetzt gleich zwei 50 mm Lautsprechertreiber mit jeweils 10 Watt Leistung. Der Charge 3 überzeugt mit einer detailreichen, räumlichen und vollen Klangkulisse und erzeugt kräftige Bässe. Selbst bei sehr hoher Lautstärke kann er voll überzeugen und spielt druckvoll und detailliert auf, lediglich in den Höhen kann es zu einer leichten Verzerrung von S-Lauten kommen.

Auf normaler Lautstärke klingen alle Instrumente aber stets sauber. Die Mitten sind jetzt etwas neutraler und unterstreichen den Eindruck das die Abstimmung jetzt insgesamt neutraler ist als beim Vorgänger, der vor allem im Bereich der Bässe und Höhen etwas „geboostet“ war. Die Höhen sind überaus klar und die Stimmen in den Musikstücken werden perfekt übertragen. Wie schon erwähnt, neigen die Höhen allerdings bei sehr hoher Lautstärke zum leichten Verzerren bzw. S-Laute zum zischen.

Jede Art von Musik, ob Klassik, Hip Hop, Rock oder Techno, erklingt in einer hohen Qualität. Bei moderner elektronischer Musik macht der Lautsprecher eine besonders gute Figur.

Im Hinblick auf die Größe des Lautsprechers überzeugt jedoch nicht nur die Qualität, sondern auch die maximale Lautstärke die jetzt wesentlich höher ist als beim Vorgänger. Dank dieser eignet sich der Speaker auch für größere Räume und weiß selbst in einer mittigen Aufstellung zu überzeugen.

Höhen: Sehr gut / gut
Mitten: Sehr gut
Tiefen: Sehr gut

Abschließend: Der Sound ist, wie schon beim Vorgänger, sehr gut. Er klingt voller, lauter und insgesamt deutlich anders (weil neutraler) als der Charge 2 – was dem ein oder anderen vielleicht nicht so gut gefällt. In dieser Preis- und Größenkategorie ist er Klanglinch, unserer Meinung nach, wieder ganz vorn mit dabei. Wem der Sound zu neutral und nicht „Punchi“ genug ist, der kann hier einfach mit einer Equalizer App nachjustieren und wird dann mit Sicherheit nicht enttäuscht sein.

Der JBL Charge 3 im Test: Das Fazit

Mögliche Alternativen zum Charge 3

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