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Der JBL Flip 3 im Test

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Der JBL Flip 3 ist der große Bruder, ja die Weiterentwicklung des JBL Flip 2. Damals hatten wir beim Test noch Eindruck, dass man hier bis auf die Bässe alles richtig gemacht hatte, denn die waren wirklich schwach. Im Test des Flip 3 wurden wir jedoch eines Besseren belehrt, denn außer einer kräftigeren Bassfrequenz, bekam er zusätzlich die Stereowiedergabe und ein spritzwassergeschütztes Gehäuse mit auf den Weg.

Weiterführend: Alle JBL Lautsprecher Tests finden Sie hier.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
sehr guter solider SoundKnöpfe auf der Bespannung teilweise schlecht zu erkennen
Spritzwassergeschützt und robust
Kompaktes Format

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Review von JimsReviewRoom – youtube.com

Verarbeitung & Qualitätseindruck

Wie es bei allen anderen JBL Bluetooth-Lautsprecher der Fall ist, befindet sich auch der Flip 3 in der oberen Qualitätsliga. Er ist einwandfrei verarbeitet und macht mit seinem matten Look einen wertigen optischen und haptischen Eindruck. Die Größe entspricht in etwa der einer Cola-Dose. Damit lässt sich der Flip 3 sehr gut in der Hand transportieren.

Das Hartgummi-Stoffgemisch-Gehäuse fördert diesen Effekt noch zusätzlich, denn es macht den Flip 3 sehr griffig. Alles in allem handelt es sich bei diesem Bluetooth-Lautsprecher um ein schön kompaktes und wertiges Gerät, welches wirkt, als wäre es aus einem Guss. Auch das mitgelieferte USB-Kabel macht einen wertigen Eindruck.

Die wichtigen Anschlüsse (Micro-USB und 3,5mm Klinke sind unter einer Gummiabdeckung versteckt. Somit ist er voll Outdoortauglich und auch gegen Staub und Spritzwasser bestens gewapnet. Die Abdeckung für die Anschlüsse hätten wir uns auch beim Charge 2+ gewünscht!

Die Verpackung bietet folgenden Inhalt:

  • JBL Flip 3
  • 1 Meter USB Kabel
  • In der Box integriert: Trageschlaufe
  • Anleitung

Die Features

Der Flip 3 ist vor Staub und Spritzwasser geschützt.

Wie von JBL gewohnt, besitzt auch der Flip 3 einige nette Features, die das Leben vereinfachen und die Box zu einem echte Allround Talent machen. Kommt ein Anruf während der Musikwiedergabe hinein, braucht man nur auf die Hörer Taste am Gehäuse der Box zu drücken und schon fungiert sie als Freisprecheinrichtung.

Über die Tasten sind folgende Funktionen anwendbar:

  • Power Taste: Ein- und Ausschalten
  • + Taste: Lautstärke erhöhen
  • – Taste: Lautstärke absenken
  • Bluetooth Taste: Verbindung herstellen
  • Mute Taste: Ton ausschalten
  • Play / Pause Taste: Wiedergabe starten und pausieren

Die Tasten sind soweit gut zu erreichen, doch bei schwacher Beleuchtung könnten die Tasten, die sich auf der grauen Bespannung befinden etwas schlecht zu erkennen sein. Übung macht hier natürlich den Meister. Insgesamt spricht die Box aber auf alle Kommandos sehr schnell an. Der Druckpunkt wurde bei allen Tasten optimal gewählt.

Der Flip 3 platzierte sich im Test völlig eigeständig in die richtige Position und das komplett ohne Standfuß. Hierfür JBL ein Gewicht im Gehäuse angebracht, welches den Bluetooth-Lautsprecher immer wieder so ausrichtet, dass er optimal abstrahlen kann. Auch im aufrechten Stand sorgen 3 kleine Füße für eine freie Zirkulation der Membranen-Luft.

Die Handhabung

Der Bluetooth-Lautsprecher lässt sich sehr leicht transportieren. Die Größe (etwa einer 0,5L Dose) ist das perfekte Mittelmaß aus Power und Handlichkeit. Sein geringes Gewicht von unter 500g tragen zur Handlichkeit natürlich bei. Mit der Trageschlaufe lässt er sich sehr leicht an Bäumen, Lampen oder Zäunen aufhängen.

Die Koppelung via Bluetooth funktionierte im Test mit verschidenen Geräten innerhalb weniger Sekunden. Nach dem Einschalten ertönt ein Gitarrenartiges Signal. Um den Speaker mit einem Sender zu verbinden, drückt man einfach die Bluetooth-Taste, dann wählt am Smartphone den Flip 3 aus und schon kann es losgehen. Leider verbindet sich der JBL in der Praxis nur mit dem zuletzt gekoppelten Gerät automatisch.

Die Klangqualität

Wie bereits erwähnt, wurde die Basswiedergabe stark verbessert und die Bauweise an die des großen Bruders, des Charge 2+, angepasst. Zu den bereits sehr guten Höhen, kommt nun ein ordentliches Bassfundament hinzu. Natürlich reicht er nicht an den JBL Charge 2+ oder den JBL Xtreme heran, doch das Ergebnis kann sich durchaus hören lassen.

Bei höherer Lautstärke kann es, je nach Genre, aber zu Problemen bei der Basswiedergabe kommen, nämlich in Form von deutlich hörbarem Dröhnen. Die Mitten und Höhen bleiben aber sauber und natürlich. Die Bassleistung wird mit sinkender Lautstärke ebenfalls herrunter geregelt um die klangliche Balance zu halten – sehr schön.

Der stärkere Bass ist auch in unserer einfachen Frequenzanalyse abzulesen. Die Frequenzkurve macht im Bereich von 50-250Hz deutliche, teilweise dominante Ausschläge und erinnert etwas an den Bose Soundlink Mini 2. Insgesamt ist die Frequenzkurve in der horizontalen recht gerade, mit präsenteren Mitten und leicht zurück genommenen Höhen, was den sehr guten und natürlichen Klangeindruck bestätigt.

Der JBL Flip 3 in der Frequenzanalyse (ca. 20cm Abstand).

Höhen: Sehr gut
Mitten: Sehr gut
Tiefen: Gut bis sehr gut

Abschließend: Der Sound des JBL Flip 3 ist jetzt – deutlich hörbar – besser als noch beim Flip 2. Durch den präsenteren Tiefenbereich wirkt das Klangbild insgesamt voller und runder.

Der JBL Flip 3 im Test: Das Fazit

Mögliche Alternativen zum Flip 3

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