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Der JBL Flip 4 im Test

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Das amerikanische Unternehmen JBL ist ein weltweit agierender Lautsprecherhersteller und gehört zu den festen Größen in der Branche. Im nachfolgenden Test des JBL Flip 4 wollen wir ausführlich klären, ob JBL auch mit seinem neusten Bluetooth-Lautsprecher überzeugen kann. Die Messlatte liegt sehr hoch, denn der Vorgänger, der Flip 3, war eine der meistverkauften portablen Lautsprecher weltweit und JBLs bisher erfolgreichstes Modell.

Weiterführend: Mehr geteste Bluetooth-Lautsprecher von JBL gibts hier.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
sehr guter SoundMembranden an der Seite liegen frei
lauter als der vorgängerStereo-Pairing, aptX und NFC wären schön gewesen
Wasserdicht nach IPX7
qualitativ hochwertige Verarbeitung

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Verarbeitung & Qualitätseindruck

Review von von Jims Review Room – youtube.com

Beim Auspacken fällt einem eigentlich kaum ein Unterschied zum Flip 3 auf. Lediglich der Aufbau und das Design der Verpackung ist etwas anders. Erst auf den zweiten Blick zeigen sich zumindest schon mal äußerlich einige Unterschiede. Aber auch an den inneren Werten, des beliebten Bluetooth-Lautsprechers wurde laut JBL in mehreren Bereichen einges verbessert – dazu später mehr.

Bereits auf den ersten Blick bestätigt sich eine hohe Verarbeitungsqualität. Das wieder mit einem groben, sehr robust scheinenden, Stoff bespannte Gehäuse macht einen äußerst soliden Eindruck. Die verwendeten Materialien machen einen hochwertigen Eindruck und die Verarbeitung ist ringsum tadellos, so dass wir bei unserem Testgerät keinerleit Macken oder Fehler entdecken konnten.

Laut JBL soll der Flip 4 noch wetterfester und robuster als seine Vorgänger sein. Dank der Zertifizierung gemäß IPX7-Standard ist der Lautsprecher wasserdicht und kann sogar in Wasser eingetaucht werden. Alle Anschlüsse sind, wie schon beim Flip 3, hinter einer Gummiklappe verborgen, die jetzt wesentlich dicker ist und einen robusteren Eindruck macht.

Die Bedienelemente sitzen an der gleichen Stelle wie beim Vorgänger und zeichnen sich durch einen soliden Druckpunkt aus. Sie fallen insgesamt etwas größer aus, so das man sie etwas besser erkennen kann. Die Passivradiatoren an der Seite sind mit einer Plastikabdeckung versehen und wirken ansprechender als beim Vorgänger.

Der Flip 3 (links) im Vergleich zum Flip 4.

Insgesamt macht der Flip 4 einen sehr hochwertigen und robusten Eindruck – so wie man es von den Produkten der Marke JBL gewohnt ist.

Die Verpackung bietet neben dem Lautsprecher folgenden Inhalt:

  • 1 Meter USB Kabel
  • Div. Steckdosenadapter
  • Anleitung

Die Features

Dank der IPX7-Zertifizierung ist der Bluetooth-Lautsprecher ohne Einschränkungen für einen längeren Outdoor-Einsatz geeignet. Sein Gehäuse ist nicht nur gegen Spritzwasser geschützt, sondern übersteht auch eine kurze Zeit unter Wasser.

An der Rückseite des Lautsprechers befinden sich der beleuchtete JBL Connect+ Button und der Power-Knopf. Mit dem Connect+ Button können maximal 100 kompatible Lautsprechermodelle miteinander verbunden werden. Leider ist der 4er nicht mit älteren Modellen kompatibel. Besonders nützlich ist der neue JBL Voice Assistant. Per Knopfdruck können die Nutzer über den Lautsprecher auf Siri oder auf Google Now zurückgreifen und die Sprachsteuerung verwenden.

Einblick in die JBL Connect App.

Über die JBL Connect App (Android / IOS) können weitere Bluetooth-Lautsprecher gesteuert und gleichgeschaltet werden. Mit einem zweiten Flip erhält der Nutzer ein drahtloses Stereo-Paar. Neben dem Button befinden sich ein Micro-USB-Slot und ein Klinkenanschluss. Somit können auch Geräte ohne Bluetooth mit den Lautsprecher verbunden werden.

Eine eingebaute Freisprechfunktion samt Echo- und Geräuschunterdrückung rundet den übrigen Funktionsumfang gekonnt ab. Über den USB-Eingang wird der Bluetooth-Lautsprecher aufgeladen, das nötige Ladekabel befindet sich im Lieferumfang. Ein Netzteil kann optional gekauft werden. Der Lautsprecher wiegt rund 500 Gramm und ist mit Bluetooth 4.2 ausgestattet.

Der 3.000 mAh starke Lithium-Ionen-Akku ist, laut JBL, innerhalb von 3 bis 4 Stunden aufgeladen und hält bis zu 12 Stunden lang durch.

Die Handhabung

Wer den Vorgänger kennt, der wird mit der Bedienung sofort zurechtkommen. Da diese intuitiv gestaltet ist, sollten auch Neulinge keine Probleme haben. Die Kopplung funktionierte mit einem iPhone und einem Samsung Galaxy S7 sehr einfach. Innerhalb von wenigen Sekunden ist der Bluetooth-Lautsprecher mit anderen Geräten gekoppelt.

Aufgefallen ist uns, dass der Flip 4 nur noch mit 2 und nicht mehr mit 3 Komponenten (zum Beispiel Smartphones oder Tablet-PCs) zur gleichen Zeit gekoppelt werden kann. Mithilfe des Bluetooth-Buttons wird der Lautsprecher in den Kopplungsmodus versetzt. Mit den anderen Knöpfen lässt sich die Wiedergabe pausieren und die Lautstärke regeln.

Leider ist es uns in unserem Test nicht immer gelungen, eine pausierte Wiedergabe wieder direkt am Lautsprecher zu starten. Die Bluetooth-Verbindung blieb aber die ganze Zeit über stabil und es gab auch bei einer entfernung von etwa 30m keine Verbindungsprobleme.

Die Akkulaufzeit wird von JBL mit 12 Stunden angegeben. Diese Angabe konnten wir in unserem Test in etwa bestätigen. In unserem Testlauf mit einiger Spielerei, erreichten wir etwa 10,5 Stunden.

Die Anschlüsse sind wieder gut gesichert. Sie findet man hinter einer sehr dicht abschließenden, dicken Gummiklappe.

Die Klangqualität

Die Rückseite des Flip 4.

Akustisch kann er genau wie sein Vorgänger überzeugen und diesen sogar noch übertreffen! Der 4er spielt mitreißend und kräftig um Besitz trotz seines kompakten Gehäuses einen drückenden Sound und eine solide Räumlichkeit. Die Bässe wirken satt und kommen sauber differenziert zur Geltung.

Im direkten Vergleich zu seinem Vorgänger, dem Flip 3, wirkt er etwas natürlicher und ist noch mal spürbar lauter. Die maximale Lautstärke war sogar für unseren 30qm großen Büro-Raum einfach zu viel, weil zu laut! So schafft er es sicher ohne Probleme noch größere Räume adequat zu beschallen. Selbst bei seiner hohen maximalen Lautstärke bleibt er souverän und verzerrungsfrei. Trotz einer hohen Lautstärke werden keine Frequenzbereiche vernachlässigt und sowohl Stimmen als auch feine Geräusche kommen stets klar herüber.

Vor allem bei elektronischer und sehr Bass lastiger Musik zeichnet sich der Lautsprecher durch einen voluminösen und satten Klang aus. In den hohen Pegelbereichen schlägt er nicht zu stark durch und liefert stets präzise und trockene Bass-Schläge. Selbst bei einem sehr komplexen Geschehen spielt er lebendig, detailiert und mitreißend auf und besitzt im Hinblick auf seine geringe Größe definitiv überdurchschnittliche Kräfte.

Bässe, Höhen und Mitten konnten uns im Test vollkommen überzeugen. Die Stimmen kommen deutlich zur Geltung und wirken nicht verfärbt. Wie schon erwähnt, hören und fühlen sich die Bässe tiefer an, das Klangbild ist um einiges harmonischer. Unter dem Strich liefert der Bluetooth-Lautsprecher den bewährten JBL-Sound mit gewohnter Signatur.

Höhen: Sehr gut
Mitten: Sehr gut
Tiefen: Sehr gut

Abschließend: Insgesamt wirkt das Klangbild im Vergleich zum Vorgänger in vielen Details optimierter und natürlicher.

Der JBL Flip 4 im Test: Das Fazit

Mögliche Alternativen zum Flip 4

Der JBL Flip 4 im Preisvergleich