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Der RIVA S im Test

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Riva ist eine bisher noch recht unbekannte Audio-Lifestyle Marke aus den USA. Der Hersteller stammt aus der Nähe von Los Angeles und ist für 8 Patente für die Audioindustrie und für mehrere Weltrekordtitel in diesem Bereich verantwortlich. Ob der Hersteller auch mit dem kompakten RIVA S überzeugen kann, dies werden wir in unserem nachfolgenden Test überprüfen. Der Lautsprecher wurde uns zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt – unsere Bewertung wird davon natürlich nicht beeinflusst.

Die Vor- und Nachteile im Schnellüberblick

Vorteile Nachteile
sehr hohe SoundqualitätAufladung nur per mitgeliefertem Ladekabel & Steckdose
minimalistisches Design mit hochwertiger Verarbeitungrelativ hohes Gewicht
großer Funktionsumfang mit nützlichen Features

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Verarbeitung & Qualitätseindruck

Der RIVA S ist der kleine Bruder des kraftvollen und großartigen Turbo X, wiegt stolze ca. 760 Gramm und besitzt ein recht kompaktes Gehäuse. Er ist in den Farbkombinationen Weiß/Silber, Gold/Silber und Schwarz/Silber erhältlich und wird mit einer ansprechenden und sehr robusten Tragetasche geliefert.

Der kompakte Bluetooth-Lautsprecher hat uns in unserem Test sofort mit seiner hochwertigen Verarbeitung und seinem ansprechenden Design überzeugt. Die verwendeten Materialien machen einen sehr wertigen Eindruck und wurden tadellos verarbeitet. Hier gibt es nichts zu bemängeln. Lediglich das die Oberseite wohl recht Kratzeranfällig sein könnte. Da aber eine sehr robuste und praktische Transporttasche mitgeliefert wird, welche ihren Namen auch tatsächlich verdient, sollte das kein all zu großes Problem werden.

Auch die anderen mitgelieferten Zubehörteile zeugen von hoher Qualität. Besonders clever: der Boden ist mit rutschfesten Gummifüßen versehen, von denen einer entfernt werden kann und dann als wasserdichte Abdeckung für die Anschlüsse an der Rückseite dient.

Die Hochglanz-Oberfläche ist mit den 6 berührungsempfindlichen und eingelassenen Funktionstasten ein echter Hingucker. Dank einem integrierten Näherungssensor werden die Tasten im Dunkeln kurz erleuchtet. Dadurch ist der RIVA S auch bei Nacht ein richtiger Blickfang.

Die Verpackung bietet folgenden Inhalt:

  • Riva S
  • Transporttasche
  • Karabinerhaken
  • Klinke-Chinch- und ein Klinke-Klinke-Kabel
  • verschiedene Steckdosenadapter
  • Ladegerät
  • Anleitung

Die Features

Dank seiner kompakten Form kann der Lautsprecher unterwegs genutzt werden, hier ist aber das relativ hohe Gewicht schon eine Ansage. Das Gehäuse ist außerdem nur spritzwassergeschützt und nicht wasserdicht. Die Transporttasche ist also ein Muss.

Im Gehäuse des Riva S befinden sich ausschließlich hochwertige Komponenten, wie die 7 ADX-Treiber die zusammen 30 Watt Leistung erzeugen. Bespielt werden kann er natürlich per Bluetooth (sogar mit verlustfreiem aptX) und zusätzlich, dank einem analogen Klinkeneingang, können auch Geräte ohne Bluetooth mit den Lautsprecher verbunden werden.

An der Gehäuserückseite gibt es gleich 2 USB-Anschlüsse, einen Ladeanschluss, einen On/Off-Switch und eine Batterieladestandanzeige. Der Akku ist innerhalb von wenigen Stunden aufgeladen hält laut Hersteller maximal 13 Stunden lang durch. In unserem Test sind uns die vielen nützlichen Features positiv aufgefallen.

Das Smartphone kann beispielsweise über den USB-Anschluss geladen werden und somit lässt sich der Lautsprecher als Powerbank verwenden. Über den anderen USB-Anschluss werden Software-Updates installiert. Zum Aufladen kann ein USB-Port leider nicht verwendet werden. Über den TrueWireless-Modus können 2 Lautsprecher zu einem hochwertigen Stereosystem gekoppelt werden welche dann einen echten Sorround-Effekt für z.B. Filme liefern sollen. Im Power-Modus lässt sich die maximale Lautstärke noch mal um 4 dB steigern.

Die Handhabung

Die Bedienung des Lautsprechers ist entweder über die modernen berührungsempfindlichen Sensortasten, welche sich auf der Gehäuseoberseite befinden, oder über die mobile App, die für iOS und andere Geräte erhältlich ist, möglich. Die Verbindung per Bluetooth ist in wenigen Sekunden hergestellt und verlief in unserem Test mehrfach ohne Probleme. Nach der Kopplung lässt sich die Musik-Wiedergabe sofort starten. Alternativ kann der Bluetooth-Lautsprecher dank der beiden Mikrofone an der Oberseite auch als Freisprecheinrichtung für das Smartphone verwendet werden.

Die Touch-Bedienung ist gelungen und es lassen sich sämtliche Funktionen bedienen auch wenn die Sensortasten nicht jedermanns Sache sind. Jede Taste ist einzeln beleuchtet und auch bei Nacht gut sichtbar. Für manche Funktionen muss eine Kombination an Tasten aktiviert werden, die Kombinationen werden im Handbuch und der Kurzanleitung gut erklärt.

In unserem Test hatten wir, bis auf vereinzelte „träge“ Momente bei denen die Berührungen der Taste keine oder erst eine Verzögerte reaktion brachten, keinerlei Probleme mit der Handhabung. Auch die Bluetooth-Verbindung blieb auf freier Fläche über mehr als 10m stabil. Im Indoor-Bereich erreicht man die versprochenen 10m allerdings nur ohne Hindernisse.

Die Klangqualität

Soundcheck von von clavinetjunkie – youtube.com

Die 3 separaten 40mm sorgen mit einer Leistung von jeweils 10 W in Kombination mit den 4 zusätzlichen Passivradiatoren für einen definitiv ausgewogenen Klang. Bei nahezu allen Musikrichtungen ist die Musikwiedergabe eher neutral, originalgetreu und überzeugt vor allem bei den Mitteltönen. Der RIVA S besitzt eine gute Rundumabstrahlung und eine sehr hohe maximale Lautstärke und eignet sich sogar für den Einsatz auf Partys. In der Mitte eines Raumes aufgestellt ist die Klanqualität nahezu 100% standortunabhängig gleichbleibend gut. Im speziellen Party-Modus lässt sich die Lautstärke noch ein wenig steigern.

So sieht der Riva S von innen aus.

Im direkten Vergleich zu anderen Bluetooth-Lautsprechern in dieser Größenkategorie wie z.B. dem JBL Charge 3 verfügt der RIVA S über einen höheren Dynamikumfang und besitzt zudem eine feinere Auflösung. In der Praxis spielt der Lautsprecher dadurch sehr differenziert und detailliert, klingt aber auf keinen Fall einheitlich und dumpf.

Trotz seines kompakten Gehäuses ist die Klangqualität über jeden Zweifel erhaben und besser als bei einigen Konkurrenzmodellen. Durch die DSP-Klangoptimierung ist der Ton stets klar und differenziert und es kommt zu keinen Verzerrungen.

Im Hinblick auf die Lautstärke und auf den Bass gibt es mit Sicherheit einige Bluetooth-Lautsprecher, die dank ihres größeren Gehäuses lauter und kraftvoller sind (z.B. der JBL Xtreme). Dennoch können sowohl die Bässe als auch die Gesamtlautstärkein unserem Test voll und ganz überzeugen – auch wenn es „punchigere“ Konkurenten gibt. In kleinen bis mittelgroßen Innenräumen entfaltet er, unserer Meinung nach, sein volles Potenzial.

Über die S-Taste, welche sich an der Gehäuseoberseite befindet, lässt sich der Trillium Sound aktivieren. Dieser erzeugt laut Hersteller einen qualitativ hochwertigen virtuellen Raumklang. Dadurch erhalten vor allem Videospiele und Filme eine ganz spezielle Soundkulisse. Da dies wohl nur mit einem Lautsprecherpaar wirklich sinn macht, haben wir diese Funktion im Test außen vor gelassen.

Höhen: Sehr gut
Mitten: Sehr gut
Tiefen: Sehr gut

Abschließend: Der RIVA S klingt sehr gut, richtet sich aber eher an Freunde des neutralen Klangs. Im Gegensatz zu vielen anderen Brands ist hier der Bass nicht übermäßig betont, was dem RIVA aber nicht schadet. Im Gegenteil, hört man wenig basslastige Musik z.B. Pop, Rock oder Klassik ist man mit mit diesem Lautsprecher richtig gut beraten.

Der RIVA S im Test: Das Fazit

Mögliche Alternativen zum Riva S

Der RIVA S im Preisvergleich